Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) mit Kundeninformationen

Vertragspartner für alle mit Ihnen abgeschlossenen Verträge ist:

Dr. Georg Zaklan
Feuerbachweg 2
DE-58452 Witten

E-Mail: info@shoetech24.de

Tel: +49-(0)157-58900192

Geschäftsführer: Georg Zaklan

USt-IdNr.: DE451901232

Kundendienst und Beschwerdemanagement:

Für Fragen und Beanstandungen wenden Sie sich bitte an unseren Kundendienst:
Montag – Freitag 09:00-17:00 Uhr (Service-Telefon: +49-(0)157-58900192)

1. Geltungsbereich

1.1. Die nachfolgenden AGB gelten für alle Verträge, die ein Verbraucher oder ein Unternehmer über die verkauften Artikel mit uns abschließt.

1.2. Verbraucher ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbstständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können. Unternehmer ist jede natürliche oder juristische Person oder rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss eines Rechtsgeschäftes in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt.

2. Vertragssprache und Vertragsschluss

2.1. Verträge über unsere Artikel werden ausschließlich in deutscher Sprache geschlossen.

2.2. Unsere Angebote stellen eine unverbindliches Angebot dar, bei uns Waren zu bestellen.

2.3. Zur Abgabe Ihrer Vertragserklärung über den Kauf der ausgewählten Artikel legen Sie die zum Kauf bestimmten Artikel in den Warenkorb und zahlen im Bereich Kasse.

2.4. Sie erhalten nach der Abgabe Ihres Angebots eine Bestellübersicht und eine Bestellbestätigung per E-Mail. Der Kaufvertrag kommt bereits wie oben beschrieben mit Abgabe des Gebots zu Stande.

2.5. Wir als Verkäufer vereinbaren mit dem Kunden als Käufer einen Eigentumsvorbehalt (§ 449 BGB). Insoweit steht die rechtliche Übereignung (§ 929 BGB) unter der aufschiebenden Bedingung der vollständigen Kaufpreiszahlung. Erst mit der Zahlung des Bruttokaufpreises, Lieferkosten mit eingeschlossen, geht das Eigentum auf den Kunden über.

3. Zahlungsabwicklung

3.1. Allgemeines

Die Zahlungsabwicklung erfolgt über den digitalen Zahlungsdienst PayPal (Europe) (Das Büro von PayPal (Europe) S.à r.l. et Cie, S.C.A., ist unter der Adresse 22-24 Boulevard Royal, L-2449 Luxemburg unter der Handelsregisternummer B118349 registriert. Die USt-ID lautet LU22046007.)

Mit Anklicken der Button „Pay with Paypal“, „Später Bezahlen“, „Pay with SEPA Lastschrift“ oder Pay with GPay erklären Sie sich mit der Zahlungsabwicklung durch den digitalen Zahlungsdienst Paypal S.à r.l. einverstanden.

Die Käufer können für die Bezahlung der von Ihnen gekauften Artikel beispielsweise die folgenden Zahlungsmethoden nutzen:

  • Bestimmte Kredit- und Debitkarten (VISA, MasterCard und American Express),
  • PayPal,
  • Google Pay,
  • Apple Pay,
  • Lastschriftverfahren, oder
  • Später Bezahlen (Paypal)

3.2. Wenn Sie einen Artikel kaufen, sind Sie verpflichtet eine Zahlung in der vereinbarten Höhe zu tätigen.

3.3. Will der Käufer sich nicht registrieren hat er die Möglichkeit den Kauf als Gast zu tätigen. Nachdem er den Artikel in den Warenkorb gelegt hat kann er direkt mit Paypal bezahlen. Auch im Kassenbereich besteht die Möglichkeit zur Express-Zahlung. Die Nutzung von Gutscheinen ist als Gast möglich.

3.4. Kauf über die Funktion „In den Warenkorb“: Nachdem Sie Artikel in den Warenkorb eingelegt haben, klicken Sie auf die Schaltfläche „Zur Kasse“. Der Kasse Button führt zur Bestellübersicht. Hier haben Sie die Möglichkeit Gutscheine einzugeben. Im Bereich Kasse wird die Zwischensumme, die Lieferkosten wie auch die Gesamtsumme angezeigt. Über „Jetzt kaufen“ kann die Bestellung getätigt werden.

4. Preissetzung, Lieferkosten und Zahlungsansprüche aus dem Kaufvertrag

4.1. Alle genannten Preise sind Gesamtpreise. Die Gesamtpreise beinhalten sämtliche Preisbestandteile, einschließlich die jeweils gültige gesetzliche Umsatzsteuer.

4.2. Der Kunde trägt die Kosten der Versandkostenpauschale. Ab einem bestimmten Mindestbestellwert versenden wir versandkostenfrei. Wir verschicken Waren in der Regel auf dem für den Kunden günstigsten Versandweg, mit „Standardversand“. Die Lieferung der Ware erfolgt innerhalb von 3-5 Werktagen nach Vertragsschluss.

4.3. Die Kosten der Rücksendung im Rahmen des gesetzlichen Widerrufsrechts entfallen immer vollständig auf den Kunden.

4.4. Soweit bei den einzelnen Zahlungsarten nichts anderes angegeben, sind die Zahlungsansprüche aus dem geschlossenen Vertrag sofort zur Zahlung fällig.

5. Warenauslieferung, Versanddatum, Lieferung

5.1. Die bestellten Artikel werden an die von Ihnen angegebene Lieferanschrift versandt.

5.2. Die Versandbestätigung per E-Mail informiert den Kunden über das Lieferdatum. Sollte das Zustelldatum auf einen Samstag, Sonntag oder einen staatlich anerkannten allgemeinen Feiertag am Versand- oder Lieferort fallen, verzögert sich der Versand bzw. die Zustellung entsprechend.

6. Gewährleistung

6.1. Ein Sachmangel besteht, wenn die Ist-Beschaffenheit von der Soll-Beschaffenheit abweicht. Allgemein kann sich ein Sachmangel beziehen auf die vereinbarte Beschaffenheit (§ 434 Abs. 2 S. 1 Nr. 1 BGB), die Eignung zur vorausgesetzten Verwendung (§ 434 Abs. 2 S. 1 Nr. 2 BGB) oder die Eignung zur gewöhnlichen Verwendung (§ 434 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 BGB). Zudem steht es einem Sachmangel gleich, wenn der Verkäufer eine andere Sache oder eine zu geringe Menge liefert (§ 434 Abs. 3 S. 2 BGB).

6.2. Die Mängelhaftung beim Kauf greift nur, wenn überhaupt ein Sach- oder Rechtsmangel besteht. Im Fall bestellter Waren muss der Sachmangel zudem bei Gefahrübergang (§ 434 Abs. 1 BGB, §§ 446 S. 1, 447 BGB) bestanden haben. Im Fall des Versendungskaufs tritt der Gefahrübergang nach § 447 BGB dann ein, sobald der Verkäufer die Sache an das Lieferunternehmen übergeben hat. Im Rahmen des Verbrauchsgüterkaufs wird nach § 477 BGB grundsätzlich vermutet, dass ein Mangel, der sich innerhalb von zwölf Monaten nach dem Gefahrübergang zeigt, bereits zu diesem Zeitpunkt vorlag. Es liegt gegebenenfalls am Verkäufer, diese Vermutung zu widerlegen.

6.3. Speziell beim Kauf kann der Käufer nach § 437 BGB unter den dort näher genannten Voraussetzungen

  • Nacherfüllung verlangen (§ 437 Nr. 1 BGB).
  • vom Vertrag zurücktreten oder den Kaufpreis mindern (§ 437 Nr. 2 BGB).
  • Schadensersatz oder Aufwendungsersatz verlangen (§ 437 Nr. 3 BGB).

6.3.1. Nacherfüllung ist rechtlich die vorrangige Option. Nach § 439 Abs. 1 BGB kann der Käufer zwischen der Beseitigung des Mangels und der Lieferung einer mangelfreien Sache wählen. Im Falle der erneuten Lieferung trägt der Verkäufer die Transportkosten (§ 439 Abs. 2 BGB). Sollten die Kosten jedoch unverhältnismäßig hoch sein, kann der Verkäufer die Leistung verweigern (§ 439 Abs. 4 S. 1 BGB).

6.3.2. Vom Kaufvertrag kann nur zurückgetreten werden (§§ 437 Nr. 2, 326 Abs. 5 BGB), wenn der Kunde dem Verkäufer eine angemessene Frist zur Nacherfüllung gesetzt hat und diese erfolglos verstrichen ist (§§ 437 Nr. 2, 323 BGB). Im Rahmen des Rücktritts wird der Vertrag rückabgewickelt. Der Verkäufer hat das Geld an den Kunden zu überweisen und der Kunde hat den Artikel an den Verkäufer zu schicken. Sollte der Mangel unerheblich sein (§ 323 Abs. 5 S. 2 BGB), das Verhalten des Käufers ursächlich für den Rücktritt sein (§ 323 Abs. 6 Alt. 1 BGB), oder der Käufer sich in Annahmeverzug befinden (§ 323 Abs. 6 Alt. 2 BGB), ist das Rücktrittsrecht ausgeschlossen.

Während der Rücktritt erheblichen Sachmangel erfordert, kann der Käufer bei Vorliegen der Vorrausetzungen jedoch immer den Kaufpreis mindern (§ 437 Nr. 2 BGB, § 441 Abs. 1 S. 1 BGB). Gemindert wird nach folgender Formel (§ 441 Abs. 3 BGB): Geminderter Kaufpreis = (Wert der mangelhaften Kaufsache x vereinbarter Kaufpreis) / Wert der mangelfreien Sache. Der geminderte Kaufpreis setzt sich also zusammen, indem man den Wert der mangelhaften Kaufsache mit dem vereinbarten Kaufpreis multipliziert und das Ergebnis durch den Wert der mangelfreien Sache dividiert.

6.3.3. Ansprüche aus Schadens- und Aufwendungsersatz:

-Nach §§ 437 Nr. 3, 280 Abs. 1 BGB kann der Käufer Schadensersatz neben der Leistung fordern und damit den sogenannten Mangelfolgeschaden ersetzt bekommen. Dabei handelt es sich um Schäden, die an anderen Rechtsgütern entstanden sind.

-Im Falle des Schadensersatzes statt der Leistung (§ 281 S. 1 BGB) kann der Käufer einer mangelhaften Sache Ersatz des sogenannten Mangelschadens verlangen, also des Schadens, der an der Sache selbst besteht. Bei behebbaren Mangel muss erfolglos eine Frist zur Nacherfüllung gesetzt worden sein oder diese Frist entbehrlich sein. Bei unbehebbaren Mangel (§ 283 S. 1 BGB), wenn also keine Nacherfüllung möglich ist, kann der Käufer vom Verkäufer ebenfalls den sogenannten Mangelschaden ersetzt bekommen.

Anstelle von Schadensersatz kann Aufwendungsersatz gewählt werden:

Nach § 284 BGB kann der Käufer den Ersatz von Aufwendungen anstelle des Schadensersatzes bekommen. Es geht dabei um Aufwendungen, also freiwillige Vermögensopfer, die der Käufer im Vertrauen auf die Leistung gemacht hat und billigerweise machen durfte.

7. Widerrufsrecht

7.1. Verbrauchern steht grundsätzlich ein Widerrufsrecht zu. Für die Definition des Verbrauchers gilt Ziffer 1.2. dieser AGB.

7.2. Nähere Informationen zum Widerrufsrecht ergeben sich aus der Widerrufsbelehrung.

8. Der Vertragstext

Der Vertragstext kann während des Bestellvorgangs vom Kunden eingesehen, ausgedruckt und archiviert werden. Wir übersenden zudem im Anschluss an Ihre Bestellung eine Bestellbestätigung per E-Mail, welche die relevanten Eckdaten der Bestellung für den Kunden zusammenfasst. Die Bestellbestätigung kann über die Druckfunktion Ihres Browsers jederzeit zum Zwecke der Aufbewahrung von Ihnen ausgedruckt werden.

9. Vertragsauflösung

9.1. Im Falle der Anfechtung folgt die Nichtigkeit des abgeschlossenen Kaufvertrages (§ 142 BGB). Für die Anfechtung bedarf es eines angemessenen Anfechtungsgrundes (§§ 119, 120, 123 BGB), einer Anfechtungserklärung (§ 143 Abs. 1 BGB) und der Einhaltung der Anfechtungsfrist (§ 124 BGB). Bei der Anfechtung wird der Vertrag nichtig.

9.2. Als Käufer steht Ihnen ferner das gesetzliche Rücktrittsrecht zu (§ 346 Abs. 1 Alt. 2 BGB), bei welchem die empfangenen Leistungen zurückzugewähren sind. Wie bei der Anfechtung muss der Rücktritt gegenüber dem Verkäufer erklärt werden (§ 349 BGB). Im Unterschied zur Anfechtung braucht beim Rücktritt grundsätzlich keine Frist eingehalten zu werden.

9.3. Da es sich bei dem geschlossenen Vertrag um einen Fernabsatzvertrag handelt, steht Ihnen zudem das gesetzliche Widerrufsrecht zu (§ 312g Abs. 1 BGB). Unter Einhaltung der gesetzlichen Widerrufsfrist von 14 Tagen (§ 355 Abs. 2 BGB) ist die Widerrufserklärung (§ 355 Abs. 1 BGB) an uns zu richten. Die Rechtsfolge ist die Rückabwicklung des Vertrags (§ 355, § 357 BGB).

10. Allgemeines Leistungsstörungsrecht

10.1. Die allgemeinen Regelungen zu Leistungsstörungen finden nur auf die Nebenpflichten des Kaufvertrages Anwendung (§ 241 Abs. 2 BGB).

10.2. Im Falle der Schlechtleistung hat das Gewährleistungsrecht Vorrang. Der Verkäufer hat also das Recht zur Nacherfüllung. Im Falle des allgemeinen Leistungsstörungsrechts finden somit Schadensersatzansprüche keine Anwendung.

10.3. Im Falle der Unmöglichkeit der Leistung (§ 275 BGB), erlischt der Anspruch auf Lieferung der bestellten Ware. Dabei ist unbedeutend, ob der Verkäufer den Eintritt der Unmöglichkeit zu vertreten hat (§ 276 BGB). Entfällt nach § 275 Abs. 1 BGB die Leistungspflicht für den Verkäufer, dann entfällt nach § 326 Abs. 1 BGB ebenfalls die Pflicht zur Zahlung des Kaufpreises.

10.4. Gerät der Kunde in Annahmeverzug, besteht der Anspruch auf Zahlung des Kaufpreises fort (§ 326 Abs. 2 S. 1 Alt. 2 BGB). Der Verkäufer hat während des Verzugs des Käufers nur Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit zu vertreten (§ 300 Abs. 1 BGB). Das hat zur Folge, dass der Kunde, der sich im Annahmeverzug befindet, selbst dann zur Gegenleistung verpflichtet bleibt, wenn die Sache ohne ein vorsätzliches grob fahrlässiges Handeln des Verkäufers untergeht.

11. Anwendbares Recht und Gerichtsstand

11.1. Für sämtliche Rechtsbeziehungen zwischen dem Verkäufer und dem Kunden gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Von dieser Rechtswahl ausgenommen sind die zwingenden Verbraucherschutzvorschriften des Landes, in dem der Kunde seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat. Die Anwendung des UN-Kaufrechts (CSIG) ist ausgeschlossen.

11.2. Im Geschäftsverkehr mit Kaufleuten und juristischen Personen des öffentlichen Rechts ist unser Geschäftssitz der ausschließliche Gerichtsstand für alle aus dem Vertragsverhältnis unmittelbar oder mittelbar resultierenden Streitigkeiten. Dasselbe gilt, wenn ein Unternehmer keinen allgemeinen Gerichtsstand in Deutschland unterhält oder sein Wohnsitz und/oder gewöhnlicher Aufenthalt im Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist. Unsere Befugnis, das Gericht an einem anderen gesetzlichen Gerichtsstand anzurufen bleibt hiervon unberührt.

12. Information zu Streitbeilegungsverfahren

12.1. Die EU-Kommission stellt im Internet unter folgendem Link eine Plattform zur Online-Streitbeilegung bereit: https://ec.europa.eu/consumers/odr. Diese Plattform dient als Anlaufstelle zur außergerichtlichen Beilegung von Streitigkeiten aus Online-Kauf- oder Dienstleistungsverträgen, an denen ein Verbraucher beteiligt ist.

12.2. Wir sind weder bereit noch verpflichtet, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.

13. Salvatorische Klausel

Sollte eine Bestimmung dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen unwirksam sein, wird davon die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt.

Datum des Inkrafttretens: 11.10.2025

Letzte Aktualisierung: 11.10.2025